aus dem Netz

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma! One Blogpost for Burma

Free Burma!

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Selbst mit eigenem Blog? Hier mehr.

Mehr bei Robert Basic hier der Ausgang, hier ein Zwischenstand und heute natürlich hier.

Ansonsten SoziologInnen hierher, ÖsterreicherInnen dahin, und österreichische SoziologInnen am besten eben hierher.

Dienstag, 5. Juni 2007

Internet Deutschland explodiert, oder so...

Ach, Standard! "Deutschland hat die größte Internet-Community in Europa", titelt er (der vor allem akkurat wiedergibt, welche Services unsere tschetschenischen Flüchtlinge häufig benutzen). Was kein Wunder ist in absoluten Zahlen. Was titelt heise? "Briten sind die aktivsten europäischen Internetnutzer." (Ach ja, vergleiche hier.)
Wie hat Basic mal errechnet: "23 Mio Blog-Leser, 10 Mio kommentieren oder bloggen: wann flacht der Boom ab?" (vergleiche nämlich)

Montag, 28. Mai 2007

A women's World Wide Web?

Ehrensenf Katrin geht, Katrin geht mit Blair (??? - was soll denn diese doppeldeutige Headline?) - leider, denn für Katrin saß uns' Familie immer gemeinsam abends am Fernseher Computer.

Lanu ging auch (schon vorher "stinkesauer", weil sie frauenuntypisch kommuniziere), davor schon Pia, so kam Österreich zum Zug beim Catfight um den Bondea-Award - die FernsehzuschauerInnen aßen Popcorn und kommentierten wild (mehr im Feuilleton zum Beispiel hier oder hier oder auch hier). Während Bondea dem Rest der Welt einen netten Einblick in die Bloggerinnenseele gibt (und sich unter den Weblogs ja wirklich einige Perlen finden), hat Bondea sich nun wirklich nicht als würdige Nachfahrin ihrer vermeintlichen Namensgeberin erwiesen. Genausowenig weiß ich, ob es sich nicht um eine Männerveranstaltung handelt - Managing Director des Freundinnen-Netzwerkes zwar die 23jährige BWL-Studentin Hinte, aber offensichtlich hat sie zwei verdeckte Mitgründer (nix mit -innen). Zum Glück sucht Lanu den BLOGockel 2007. Die Auswahl ist ja nicht klein ;-) (Knüwer steht schon auf der Liste - mit genialem Schnutinger-"Nachtrag" und gut postenden LeserInnen)

Durch die (männliche) Kritik fürs ganz großes Kino fiel auch die Performance von Tania Derveaux, dem nackten Engel von der belgischen Nein-Partei: “Anfangs haben wir die Kampagnen der Anderen mit einem Nacktfoto von mir und dem parodistischen Versprechen gekontert, 400.000 Jobs zu schaffen”, zitiert Wallstreet Online über Readers Edition Derveaux, “aber dann kamen hunderte E-Mails, die fragten, ob wir nicht statt Jobs lieber Blowjobs geben könnten." (vgl. hier).

Was für eine Woche, während ich's mir in Malmö gutgehen lasse und wir dort Gender Mainstreaming diskutieren ... und welch' tiefe Einblicke unsere TeilnehmerInnen (AsylwerberInnen wie zum Beispiel hier) doch wieder über Frauen / Männer in unserer westlichen Kultur erhaschen hätten können ...

Mittwoch, 16. Mai 2007

Einmal mehr: Web 2.0 - was ist das?

Wieder einmal und wieder einmal nicht schlecht gemacht: Ein "Web 2.0 - was ist das?"-Video.

Sonntag, 6. Mai 2007

außer Kontrolle

So gefährlich kann Web 2.0 sein: "NO MERCY - DIGG OUT OF CONTROL", schlagzeilt Mashable. Der Standard spricht vom "Aufstand der User". Und: "Es gibt kein zurÜck". Der Grund: Die verbotene Zahl, ich wiederhole: Die verbotene Zahl!
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Ja, wie schreibt Kevin Rose, einer der Digg-Gründer:
Today was an insane day. [...] you've made it clear. You'd rather see Digg go down fighting than bow down to a bigger company. We hear you, and effective immediately we won't delete stories or comments containing the code and will deal with whatever the consequences might be. If we lose, then what the hell, at least we died trying.
Knüwer vom Handelsblatt sieht "vielleicht [...] ein[en] historischer Tag in der Geschichte des Internet". Und während nach einigem frühem Kopfkratzen Basic hier "Marketing-Aikido im höchsten Dan" sieht, meint Knwüwer als Warnung seinem eigenen Mutterkonzern gegenüber:
Es wird spannend werden in diesem Kampf, das ist klar. Er beweist aber eben, dass Geschäftsmodelle, die sich von einer Community leben, auch in der Hand dieser Gemeinschaft sind. Und wenn die Gemeinde an der steilen Klippe sagt "Spring", dann heißt es springen. Oder die Community - und damit die Geschäftsgrundlage - sind weg.

Das ist eine Warnung für all die Großunternehmen, die wieder einmal glauben, das sei alles so leicht mit den Communities. Im Gegenteil: Es ist schwerer als alles andere. Denn je größer eine Gemeinschaft, desto schwerer ist mit ihr reden und Kirschen essen.
(Anmerkung für die Kolleginnen bei uns in fluequal - work iT!: wie weit wollen wir gehen? Mit unseren TeilnehmerInnen? Von designing for zu designing with? Und vor allem - liebe TeilnehmerInnen: wie weit wollen Sie gehen?)

Freitag, 4. Mai 2007

Der große (digitale) Graben

Juchhu, Österreich ist mal wieder besser als Deutschland: "Österreich hat bei Internet-Fitness aufgeholt - Nr. 11 im weltweit", meldet der Standard. Deutschland hat Platz 19. Der Grund: das E-Government (E wie Eurofighter?), so jedenfalls der IBM-Direktor für den Verkauf von E-Government-Systemen. Soviel Artikel eins zum Thema, der damit endet , dass sich "die digitale Kluft langsam schließe."

Ach ja, dann gibt es noch einen zweiten Artikel vom Standard zur gleichen Studie des britischen Economists. "Globale Internetnutzung steigt sprunghaft an - Asien und Afrika stark im Kommen [...]", so die Headline. Der Artikel endet auch etwas anders:
Die technische Führungsrolle in der Welt wird zu einem immer schneller beweglichen Ziel. Wer heute an der Spitze steht, kann morgen bereits wieder von der Vorreiterposition verdrängt werden. [...] Damit die Potentiale des Internets weiterhin genutzt werden können, spiele auch bei Sicherheitsfragen die Medienkompetenz der Nutzerinnen und Nutzer eine entscheidende Rolle, gibt Croll abschließend zu bedenken.
Und natürlich war die steigende Rolle Asiens (Afrika? Wieso Afrika?) nur einen Absatz wert, der andere dreht sich um Deutschland, dort seien
unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen Menschen im ländlichen Raum, mit niedrigerem Bildungsniveau oder Haushaltseinkommen, aber auch Migrantinnen und Migranten. [...] "Eines der wichtigsten Hindernisse in Deutschland ist die fehlende Medienkompetenz", erläutert Croll. Um die bisherigen Nichtnutzer zu erreichen, sei es wichtig, zielgruppenspezifische Angebote zu machen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen stärker zu beachten.
Yep. Nichts mit digitaler Graben kaum noch da. Im Flüchtlingsbereich, in dem wir arbeiten, schaut das ganz anders aus. (ach so, und dann gibt's da noch die andere Häflte der Bevölkerung ;-)

Ach ja, Iran stehe auf dem letzten Platz (das ist dort, wo der Präsident gerade wegen sittenwidrigen Verhaltens im Kreuzfeuer der Kritik steht, er hatte seine 70-jährige Volksschullehrerin bei einer Auszeichnungszeremonie umarmt - siehe Standard. aber zurück zum Thema: der Iran hatte ja auch die Internetverbindungen gedrosselt)
Aber: der Präsident hat schon seit einiger Zeit sein eigenes Weblog. Warum? z. B. darum, erklärt uns der elektrische Reporter.

Donnerstag, 19. April 2007

Würde Jörg jetzt vom "toten Holz" erzählen?

Ich zitiere jawl jetzt mal völlig zu Recht im Volltext:
Blogger planen, jetzt auch was für die CO2-Bilanz zu tun: Basic Thinking Blog » Bloggertreffen in Barcelona, early warning.

Der kleine Unterschied ...

"Die re:publica ist Geschichte, die next07 steht bevor." schwadroniert Martin Recke. Kleiner Unterschied, die re:publica war wirklich eine re publica. Der Unterschied ergibt sich aus dem Preis-Tag:
Die re:publica hatte einen von 40 bis 60 Euro für 3 Tage, SinnerSchrader kommt mit über 700 Euro für 1 Tag daher. Nichts gegen den kleinen Unterschied, aber dann bitte doch nicht so tun, als gäb's den nicht ...
(Natürlich, vielleicht bin ich zu hart nach Robert's Einsatz und solchen Ergebnissen zur Next und nach Dons Ausführungen zur re:publica, eine Ebene tiefer trifft sich die Welt wieder)

Dienstag, 17. April 2007

Ringfahndung!

Ich wollte ja da sein ... und konnte leider nicht. Da lese ich heute morgen den Feed vom Schockwellenreiter, und natürlich gebe ich den Suchwortlaut von Tim gerne wieder. Ich hab nirgends eine Creative Commons gefunden, daher komme ich mal von meiner Gewohnheit ab, nicht zu trackbacken (weil will ja nicht die A-List damit zuspammen, dass ich sie zitiere), bitte melden, falls es gegen die "Ringfahndung" Bedenken gibt:

Nach drei Tagen ging die re:publica zu Ende, an der ich die Ehre hatte, mitzuwirken. [...] Als sich die Veranstaltung gegen 23 Uhr begann aufzulösen, wollte auch ich langsam meine Sachen packen. Doch dies wurde bereits im Vorfeld vereitelt: meine Tasche samt PowerBook, iPods, diversen Aufnahmegeräten, Kopfhörer, Kabeln, Adaptern und anderen sowohl persönlich als auch finanziell wertvollen Dingen war offensichtlich aus einem Privatraum geklaut worden. Alles weg. Freitag der dreizehnte. [...]

Fahndung

Der Dieb soll allerdings keine Freude an seinem Gerät haben. Mit den verschlüsselten Daten auf dem Rechner wird er nichts anfangen können und ein verschlissenes PowerBook ist auf dem Markt nicht mehr viel wert. Sollte derjenige allerdings diese Zeilen lesen: für die vollständigen Daten zahle ich gerne den Neupreis des Gerätes. Bei newthinking hängt ein entsprechendes Schild am Fenster. Lies es, es ist deine einzige Chance.

Ansonsten soll der Rechner zu seiner Stolperfalle werden: Ich fordere hiermit jeden auf, künftig nach folgenden MAC-Adressen zu fahnden: 00:14:51:86:49:D1 (WLAN) und 00:0a:95:f2:0d:38 (Ethernet). Das Gerät ist ein Apple PowerBook G4 1.67 15″ DLSD/HR (Modellnummer M9969LL/A, letzte Generation der PowerBooks). Die Seriennummer des Geräts lautet W8548G5NSX2. Wenn ich schon meine Daten nicht wiederbekomme dann will ich wenigstens das PowerBook irgendwann wieder auf meinem Tisch sehen und damit eine Spur zum Dieb bekommen. Sachdienliche Hinweise an tim at ccc dot de

.
Viel Erfolg, Tim!
(Die Suche offenbart natürlich wieder die tiefen Gräben in der Gesellschaft - Apple Notebook? In der Flüchtlingsarbeit? Undenkbar! Wir dürfen mit TeilnehmerInnen sowieso nur gespendete Rechner einsetzen, und auf den beiden die wir haben, läuft Windows 98, es sind 200 Mhz-Teile, Baujahr 1997, glaube ich. Andererseits - das gesammelte Netzlaufwerk (haha, etwas übertrieben, noch ein Altrechner) für über 10 MitarbeiterInnen braucht ca. 1 GB. Oder noch einmal anders gesagt, die wirkliche Arbeit und die wirklichen Kosten werden externalisiert ...)

Donnerstag, 12. April 2007

Bekenntnisse eines anonymen Wilfers

Ja, ich bin ein Anonymer Wilfer, oder so. Ich wilfe nämlich ab und zu. Hach, was für ein Wort. Stammt aus einer Studie im Auftrage von http://www.moneysupermarket.com, sagt der Standard und steht für sinnloses Herumsurfen (nach Richard Sennett wäre dieses Sich-treiben-lassen ja ein Grundkonstituum unserer Gesellschaft, des neuen Kapitalismus, und nicht nur des Internets). Gerade eben habe ich wieder gewilft. Ich war doch tatsächlich neugierig, wer sich hinter "der Insider-Homepage moneysupermarket.com" (O-Ton Standard) verbirg. Zuerst wird ein Popup-Fenster geblockt, dann meldet mir die Seite, dass sie mich ohne Cookies nicht mag. Na, dann eben nicht.

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